Schwimmbad

Indoorpool Edelstahl Schwalldusche

Eine Schwimmhalle ist ein immerfeuchter Ort. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an das Material und entsprechend schwer ist es auch, ein angenehmes Klima zu schaffen. Bei einem Schwimmbecken mit einer Wasseroberfläche von 40 m² verdunsten pro Tag knapp 60 Liter Wasser, immer abhängig natürlich von den Raumluftverhältnissen und der Wassertemperatur. Das verdunstete Wasser steigt über die Luft in Decke, Wände und Boden. Eine Schwimmbadentfeuchtung ist notwendig, um diese Feuchtigkeit entsprechend abzuführen.

Die Aufgabe eines Entfeuchtungssystems

Mit zunehmender Luftfeuchtigkeit sinkt die Behaglichkeitsgrenze des Menschen und das Klima in der Schwimmhalle wird subtropisch. Das führt zu einer starken körperlichen Belastung und senkt den Erholungswert des Schwimmbades erheblich. Neben den Auswirkungen auf den Menschen hat dies auch direkte Auswirkungen auf das Bauwerk. Der Wasserdampf und das daraus entstehende Kondensat führen zu Stockflecken und Bauschäden, die mitunter irreparabel sind und zur Folge haben können, dass die komplette Schwimmhalle irgendwann abgerissen werden muss.

Hier braucht es ein entsprechendes Schwimmbadentfeuchtersystem, um all diesen Problemen entsprechend vorzubeugen. Es reicht nicht, dieses System nur dann laufen zu lassen, wenn das Schwimmbad auch genutzt wird, denn Wasser befindet sich immer im Becken und so ist es rund um die Uhr notwendig, entsprechende Maßnahmen zur Entfeuchtung zu ergreifen.

Wie funktioniert die Schwimmbadentfeuchtung?

Die Schwimmbadentfeuchtung funktioniert nach dem Prinzip der so genannten Taupunktunterschreitung, auch Kondensationstrocknung genannt. Hierbei greift ein Wärmetauscher. Der saugt die feuchte Luft an und kühlt diese herab. Das Kondensatwasser wird in einer Wanne gesammelt und schließlich über eine Kondensatsleitung abgeführt. Während dieses Vorganges wird Wärmeenergie gewonnen, welche an einen zweiten Wärmetauscher weitergegeben wird. Der gibt diese dann an die Luft ab, welche jetzt getrocknet ist. Ein Ventilator sorgt dafür, dass diese Luft gleichmäßig in die Schwimmhalle zurück geblasen wird.

Der Vorteil dieses modernen Entfeuchtersystems ist der, dass keine Energie verschwendet wird. Es gibt Systeme, die elektrische Energie zum Aufheizen der feuchten Luft benötigen, das erhöht den Energieverbrauch und ist weniger effektiv. Damit hat sich das neuartige Prinzip der Schwimmbadentfeuchtung bewährt.

Die technischen Details

Grundsätzlich braucht jede Technik eine entsprechende Wartung, um einwandfrei zu funktionieren. Die neuen Schwimmhallenentfeuchter benötigen ein Mindestmaß an Wartung und sind deswegen sehr problemlos einzusetzen. Wichtig ist, die Größe des Systems, also die Verflüssigereinheiten, die Verdampfereinheiten, die Kompressoren und Ventilatoren an die Größe der Schwimmhalle anzupassen, denn Größe und Leistung müssen natürlich abgestimmt sein an die Anforderungen des Schwimmbads.

Hier kommt es auch darauf an, geräuscharme Geräte zu verwenden, denn zu laute Geräusche würden die Nutzung des Schwimmbades stören.

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Varianten der Entfeuchter, die da wären:

  1. Deckenentfeuchter
  2. Wandentfeuchter
  3. Truhengeräte

Bei allen drei Varianten ist die Funktionsweise relativ identisch, allerdings können sie an unterschiedlichen Stellen der Schwimmhalle angebracht werden, je nach Bedarf und vorhandenen Möglichkeiten. Sie alle bestehen in der Regel aus Edelstahl oder hochwertigem Aluminium und sind pulverbeschichtet, damit sie gegen Korrosion geschützt sind. Gerade im Zusammenhang mit Feuchträumen ist es wichtig, auf die Qualität des Materials zu achten und auf eine hochwertige Verarbeitung zu setzen. Deswegen lohnt sich hier die Beratung und der Einbau durch den Fachmann.

Die Steuerelektronik verfügt in der Regel über eine Startverzögerung, diese ist speziell für den Kompressor gedacht. Die Funktionsanzeige läuft über LEDs und zeigt an, ob auch alles richtig läuft oder eventuelle Störungen vorhanden sind. Zusätzlich ist es möglich, so genannte Nachlaufschaltungen zu betätigen, die für den Lüfter gedacht sind. Diese sind hilfreich bei allen Pumpenwarmwasserzusatzheizungen und Elektroheizungen.